Wir morden Narziss (2018)

Wir morden Narziss (2018)

Let's not feed Narziss

Wir morden Narziss (2018)

3, 2, 1, ich komme!

Wir morden Narziss (2018)

Workshop "Let's not feed Narziss"

Wir morden Narziss (2018)

Produktionen

Workshops

Begleitend zu unseren Produktionen bieten wir Theaterworkshops mit den Schwerpunkten Präsenztraining und Stärkung des individuellen, selbstbewussten Auftretens in Ihrer Einrichtung an. Bei Interesse kontaktieren Sie uns unter info@fungke.at!

Team

Philosophie

copyright by Bettina Isabella Zehetner

Wir sind ein junges Künstler*innen-Kollektiv in Wien, das von Katharina Dungl und Armin Ashrafi im Jänner 2018 gegründet wurde. Mit fungke realisieren wir neue und selbst entwickelte Theaterproduktionen, um Themen, die uns persönlich und politisch relevant erscheinen, künstlerisch umzusetzen. Wir wollen ein Ort der Diskussion sein und einen Anstoß zum Neubedenken alter Strukturen und aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen geben. Zu diesem Zweck veranstalten wir begleitend zu unseren Produktionen Kunstvermittlungsprogramme wie Workshops und Publikumsgespräche, um einen kreativen Austausch zu ermöglichen und auch Menschen zu erreichen, die in ihrem Alltag wenig Zugang zum Theater haben. Es ist uns ein großes Anliegen, in unserem Kollektiv mit Menschen unterschiedlicher Backgrounds und in diversen Teams zusammenzuarbeiten, um dadurch alte, überholte Theaterstrukturen zu entkräften und die Diversität in der Kunstszene zu fördern. Außerdem setzen wir in unseren Projekten auf Interdisziplinarität und arbeiten mit Bildenden Künstler*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen, Fotograph*innen und Akrobat*innen zusammen. Wir gehen davon aus, dass die gelingende Zusammenarbeit verschiedener Künste eine starke Kunstszene ausmacht. Daher möchten wir den Austausch zwischen den unterschiedlichen Kunstformen und Künstler*innen fördern und immer neue Wege erforschen, wie diese auf der Bühne zusammenwirken können.

Presse

Pressestimmen

27. Juni 2018

Oliver Maus (The Gap Magazin)

"Das Problem ist größer als ein Trump" weiterlesen
zum Original-Artikel
als PDF herunterladen

Rezensionen

30. Juni 2018

Sophie Mashraki (Regisseurin)

Katharina Dungl: das Zukunftsgesicht österreichisches Feministentheater. Ihre Texte malen bebende, lebende Bühnenbilder: Fragmente, die unser kollektives Unterbewusstsein zu einen Pinselstrich vereint. Mit markantgezeichneten Humor werden wir aus dem Abstrakten ins Jetzt verführt, das Jetzt springt von einer bunten Geschichtenpfütze ins nächste fesselnde Bild.

Intelligent, humorvoll, sinnlich, mutig, immer wieder brutal, ehrlich: Kathi wird eine wichtige Stimme in der kommenden Revolution unserer Theaterlandschaft sein.

3, 2, 1, ich komme!

Frauen für Stückentwicklung gesucht

Verdeckte Speckröllchen und verleugnete Träume. Verborgene Wunden, verbotene Bedürfnisse und verhüllte Lockenpracht. Warum spielen wir das Versteck-Spiel des Alltags und wonach suchen wir eigentlich? Im Supermarkt. Am Valentinstag. In der Wahlkabine. In uns selbst. Was drohen wir zu vergessen und was droht einer Gesellschaft der (Selbst)-Vergessenden?

Für die Textentwicklung und Inszenierung der Lesung „3, 2, 1, ich komme!“ im Rahmen des feministischen Festivals „One Billion Rising“ suchen wir Darstellerinnen* jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Sie forschen intensiv in ihren individuellen Vergangenheitsprägungen und Zukunftsvisionen und gehen dem Verborgenen, Verbotenen und Verdrängten nach. Aufbauend auf der Fabel von der Krähe und Nyctimene, die aufgrund der Scham über ihre eigene Vergangenheit zur Verstoßenen wird, hinterfragen sie diktierte und selbstgeschaffene Geheimnisse und stellen hemmenden Scham- und Schuldgefühlen ein selbstbewusstes Frau*-Sein entgegen.

Wann: ab Oktober 2018, immer montags 19.00 Uhr
Wo: ega: frauen im zentrum (Windmühlgasse 26, 1060 Wien)
Premiere: 14.02.2019 Lesung im Rahmen des feministischen Festivals „One Billion Rising“

Bei Interesse bewirb dich bis 23.09.2018 unter fungkekunstkollektiv@gmail.com!

Wir morden Narziss

Uraufführung
„Die Leute werden keine andere Wahl haben als uns zuzuhören, weil wir ihnen ins Ohr schreien werden, notfalls bis das Trommelfell platzt. Und dann? Viele Menschen mit geplatzten Trommelfellen machen noch keine Revolution.“
-
Echo

Aus den Wogen des sabbernden Flusses geboren, taucht Echo eines Tages im Haus des weltberühmten Narziss auf, der im Begriff ist, durch die Entdeckung seiner Formel in den Mount Olympus aufzusteigen. Narziss ist ein ausgezeichneter Verdränger modernder Geheimnisse und der Ansicht, dass Natur auch stinken dürfen muss. Echo verspricht sich von der Bearbeitung der schleimigen Vergangenheit einen Aufschrei, der die Welt erschüttert. Es beginnt ein Kampf um Augen, Ohren und Menschen, die vielleicht vor langer Zeit nach Schutz und Liebe suchten.

mit Armin Ashrafi, Katharina Dungl, Jennifer Gross und Live-Painting von Johanna Schwab

Regie Paul Spittler, Text Katharina Dungl, Bühne Constanze Stahr, Kostüm Claire Blake, Musik Johannes Kerschbaummayr, Katharina Dungl, Jennifer Gross, Choreographie Jasmin Avissar, Video Jan Zischka, Produktionsassistenz Barbara Edinger, Technische Leitung Katharina Stöger, Graphik Peter Oroszlany, Foto Naa Teki Lebar und Bettina Zehetner

Wann: 26.-30. Juni 2018, 19.30 Uhr
Wo: Bronski & Grünberg Theater (Müllnergasse 2, 1090 Wien)
Tickets: Reservierungen unter info@fungke.at

Fotos

Soundtrack


Pressestimmen

The Gap Magazin

gefördert von

MA 57 Bezirk Alsergrund

Nyctimene

Stückentwicklung
Nyctimene (Foto: copyright by Lukas Mizerovsky)

Im Kaleidoskop der Gefühle blitzt sie immer wieder auf. Und bei näherem Hinsehen knallt sie uns aus jeder Ecke bunt entgegen. Die Scham. Seit Adam und Eva populär und selten so liebevoll geleugnet wie heute, ist sie dennoch eine beharrliche Begleiterin der Menschheit. In unserem Schweigen liegt ihre größte Kraft und in unserer Stimme die einzige Freiheit. Wir möchten dagegen andenken, dagegen anschreiben, dagegen fühlen. Geschichten erzählen, die von empfundener Scham zeugen und ihrem endlosen repetitiven Kreisen die Stirn bieten. Teils fragmentarisch und teils poetisch, teils lesend und teils performend zeigen wir die momentanen Ergebnisse eines umfangreichen Forschungsprojektes zum Thema „Scham- und Schuldgefühle“.
Eine Stückentwicklung von 14 Frauen* zwischen 22-75 Jahren, die sich durch die Scham-Generationen wühlen, sich der Hassliebe zu ihren Körpern und Gedanken widmen, eigene, fremde und vorstellbare Erfahrungen teilen und sich die Frage stellen wo so etwas möglich ist – eine Freiheit.

mit Dovaine Buschmann, Valerie Gruber, Christina Kelz, Emilia Lietz, Luisa Lutter, Joey Moro, Saskia Norman, Andrea Novacescu, Lena Selivanova, Birgit Stimmer, Monika Volk, Veronika Zellner

Regie Katharina Dungl und Jannine Sladky

Wann: 14.02.2019, 19.30 Uhr
Wo: ega: frauen im zentrum (Windmühlgasse 26, 1060 Wien)
Tickets: Reservierungen unter info@fungke.at

in Kooperation mit

ega: frauen im zentrum

Fotos

Nyctimene (Foto: copyright by Lukas Mizerovsky)

Mit freundlicher Unterstützung von

IBM Österreich

Nähere Informationen folgen!

Wie Demokratien sterben

frei nach Steven Levitsky / Daniel Ziblatt und einem Preisausschreiben unter Nazis
Im Rahmen von: Die Weiberei #6 – Markt für Design von Frauen
Wie Demokratien sterben (Foto: copyright by Marianne Hink

1934 veranstaltete der Soziologe Theodore Abel eine Studie, in der er frühe Nationalsozialist*innen in einem Preisausschreiben bat, ihre Beweggründe zum Parteibeitritt möglichst anschaulich zu schildern. 2018 erläutern die Harvard-Professoren Levitsky und Ziblatt den langsamen Prozess, der Demokratien sterben lässt. Wir haben Textpassagen zusammengestellt und entwickeln daraus eine kurze Performance. Keine Kunst. Nur die erschreckende Realität.

in Kooperation mit

ega: frauen im zentrum

Fotos

Wie Demokratien sterben (Foto: copyright by Marianne Hink

Nähere Informationen folgen!

Wasser (Kurzfilm)

Wasser (2018)

David geht alleine von der Party nach Hause. Der Weg über die Brücke ist heute besonders lang. Stunden später ist die warme Badewanne der einzige sichere Zufluchtsort. Was tut man danach? Einfach so, als wäre nichts gewesen? Und wenn ja, wie?

mit Saskia Norman, Matthias Stangl, Petra Studeny

Buch & Regie Armin Ashrafi, DOP Lukas Mizerovsky, Dramaturgie Katharina Dungl

Fotos

Wasser (2018) Wasser (2018) Wasser (2018) Wasser (2018) Wasser (2018)

Nähere Informationen folgen!

3, 2, 1, ich komme!

Verdeckte Speckröllchen und verleugnete Träume. Verborgene Wunden, verbotene Bedürfnisse und verhüllte Lockenpracht. Warum spielen wir das Versteck-Spiel des Alltags und wonach suchen wir eigentlich? Im Supermarkt. Am Valentinstag. In der Wahlkabine. In uns selbst. Was drohen wir zu vergessen und was droht einer Gesellschaft der (Selbst)-Vergessenden?

13 Frauen* von 22 – 75 Jahre forschen intensiv in ihren individuellen Vergangenheitsprägungen und Zukunftsvisionen und gehen dem Verborgenen, Verbotenen und Verdrängten nach. Aufbauend auf der Fabel von der Krähe und Nyctimene, die aufgrund der Scham über ihre eigene Vergangenheit zur Verstoßenen wird, hinterfragen sie diktierte und selbstgeschaffene Geheimnisse und stellen hemmenden Scham- und Schuldgefühlen ein selbstbewusstes Frau*-Sein entgegen.

Wann: montags 19:00 - 21:30 Uhr
Wo: ega: frauen im zentrum (Windmühlgasse 26, 1060 Wien)

In Kooperation mit

ega: frauen im zentrum

Fotos

Mit freundlicher Unterstützung von

IBM Österreich

KörperSprache - Workshop

KörperSprache-Workshop

Über den eigenen Körper sprechen und den eigenen Körper für sich sprechen zu lassen – das gibt Kraft und macht Spaß.

An der Schnittstelle zwischen Deutsch-Kurs und Theaterworkshop beschäftigen wir uns mit der Benennung der verschiedenen Teile und Fähigkeiten unseres Körpers und probieren aus, was unser Körper so alles kann. Wir testen unterschiedliche Körperhaltungen und kommunizieren auch ohne Sprache unsere Gefühle und Stimmungen. Wir finden heraus, was wir an unserem Körper besonders mögen und fragen danach, was unser ganz individueller Ausdruck ist.

In Kooperation mit

Footprint

Bei Interesse an diesem Format in Ihrer Einrichtung kontaktieren Sie uns unter info@fungke.at

Let's not feed Narziss

Theaterworkshop für Frauen* und Mädchen* ab 16 Jahre

Fallen lassen und getragen werden. Laut sein und Horchen. Vertrauen und Selbstbestimmung. Solidarität im 21. Jahrhundert – was ist das? Was bedeutet Frau*-Sein für mich?

Angelehnt an die Thematik des Stückes Wir morden Narziss beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir unsere eigene Kraft und Präsenz als Frau* stärken können, um im Alltag selbstbewusst aufzutreten und die Grenzen erlernter Rollen- und Selbstbilder aufzulösen. Durch Körper- und Stimmübungen, Improvisation und Diskussion werden eingeübte Bewegungs- und Denkmuster reflektiert und „ausgemustert“ um stattdessen mit neuer Leidenschaft das Unentdeckte zu probieren und das Verbotene zu wagen. Wir halten zusammen und die Ungerechtigkeit nicht länger aus und ermutigen einander in unserer Experimentierfreude und bei der Eroberung der Welt.

Wann und wo

07.06. + 13.06.2018, 18.30-20.30 Uhr, ega: frauen im zentrum (Windmühlgasse 26, 1060 Wien)
01.06. + 08.06.2018, 17.00-19.00 Uhr, JUVIVO.15 (Huglgasse 14/1-6, 1150 Wien)
06.06. + 15.06.2018, 18.30-20.30 Uhr, Stand 129 (Marktstand 129-132, Viktor Adler Platz, 1100 Wien)

In Kooperation mit

ega: frauen im zentrum, JUVIVO.15 und Stand 129

Gekoppelt an einen Vorstellungsbesuch von Wir morden Narziss. Ermäßigte Karten für Workshop-Teilnehmerinnen* und Einladung zur Publikumsdiskussion im Anschluss an die Vorstellung.

Fotos

gefördert von

MA 57 Bezirk Alsergrund
© Colleen Rae Holmes

Katharina Dungl

* 1992 in Wien

Staatliches Bühnenreifediplom im Fachbereich Schauspiel im Sommer 2017 und BA in Germanistik im Sommer 2015. Derzeit Master-Studium Ethik für Schule und Beruf an der Universität Wien. In der Spielzeit 2017/18 als Darstellerin in Call me Supreme, Baby im Dschungel Wien (R.: Nadine Quittner), Macbeth, Schottlands Albtraum im Odeon Theater (R.: Javad Namaki) und Identity im Viktor Bucher Projektraum (R.: Sophie Mashraki). Als Regieassistentin in Gutmenschen am Volkstheater Wien (R.: Yael Ronen), als Autorin und Darstellerin in Wir morden Narziss im Bronski & Grünberg Theater und als Theaterpädagogische Assistentin am Jungen Volkstheater Wien. In der Spielzeit 2016/17 als Darstellerin im Volkstheater Wien, Bronski & Grünberg Theater, BlackBox-Theater und flat 1 / Kunstraum. Weiters Leitung des Spielclubs Grenz*gänger*innen am Jungen Volkstheater Wien, Durchführung des Theatervermittlungs-Projektes Hingucker für Mädchen* in der Einrichtung JUVIVO.15, Schauspieltrainerin für Kinder und Jugendliche an der Tanzschule Moving Point, sowie Theaterworkshops mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Einrichtungen der Caritas und der VHS.

Kontakt katharina.dungl@fungke.at

© Christian Ariel Heredia

Armin Ashrafi

*1991 in Wien
Staatliche Bühnenreifeprüfung in der Kategorie Schauspiel im Sommer 2017. In der Spielzeit 2017/18 Wir morden Narziss im Bronski & Grünberg Theater unter der Regie von Paul Spittler, Call me Supreme, Baby im Dschungel Wien unter der Regie von Nadine Quittner, Die Summe der einzelnen Teile im Volkstheater Wien unter der Regie von Constance Cauers und Malte Andritter und Trembling im flat 1 / Kunstraum unter der Regie von Viola Kiefner. In der Spielzeit 2016/17 Der Spieler im Bronski & Grünberg Theater unter der Regie von Alexander Pschill, Ein Sommernachtstraum in der Theatermeierei Gaaden unter der Regie von Wolfgang Sailer, Puppenspieler im Wiener Urania Puppentheater und Leitung des Spielclubs Sissi goes Wanda am Jungen Volkstheater Wien. Weiters Die tragische Historie vom Doktor Faustus, Medea und Forumtheater-Projekte des Diversity Büros St. Pölten zum Thema Mobbing, Rassismus, Zivilcourage und Konfliktlösung.

Kontakt: armin.ashrafi@fungke.at

Jasmin Avissar

Born in Jerusalem, Israel, graduated with honors the Jerusalem Academy of Music and Dance. Student of Nina Timofeeva (former Prima Ballerina of Bolshoi Theater) and a co-founder of the Jerusalem Ballet Company and School (2004). Worked as a dancer with the choreographers: Joseph Tmim, Joseph Jungman, Thomas McManus, Jean-Loup Jordan, Boris Nebyla, Robert Sher-Machherndl. Natalia Horecna. As an assitant-choreographer with: Jean-Loup Jordan, Jean Guilalume Bart, Boris Nebyla, Natalia Horecna, Evelyn Teri. As a choreographer: Lazarus (2018) musical by Miloš Lolić at Volkstheater Wien, Wildwerkstatt:Wildwechsel (2018) theater piece by Aurelina Bücher in Dschungel Wien, Extremophil (2017) theater piece by Paul Spittler in Volx/Margareten Wien, Iphiginie in Aulis/Occident Express (2017) theater piece by Anna Badora in Volkstheater Wien, Mind Crossing (2017-18) collaboration with the musician Tal Gur (New York), Rechnitz (2016-17) Theater piece by Miloš Lolić Volkstheater Wien, Niemandsland (2013-15, 2016) Theater piece by Yael Ronen at Schauspielhaus Graz/Volkstheater , Archaeopteryx (2014-5) solo work, Auf Tasten und Spitze: collaboration with the composer and pianist Oliver Peter Graber, Der Schneemann (2014) full length ballet production for the Ballettakademie der Wiener Staatsoper. As a ballet teacher and coach: Volksoper Wien (guest teacher), Ballettakademie und Jungekompanie der Wiener Staatsoper (Austria, 2010-2016), Teatro Argentino de la Plata (Argentine, 2016), Jerusalem Ballet (Israel, 2013-2016).

Claire Blake

Claire Blake is an Irish costume designer, artist and music theatre enthusiast based in Vienna, Austria. Trained in Performance Costume at Edinburgh College of Art, she completed a Masters at Central Saint Martins, London where she concentrated on directing and writing of experimental music theatre. She relocated to Vienna to further her career in costume design within the diverse operatic and theatre world found there. Her costume work has been toured internationally, and can be seen in Vienna at Dschungel Wien, Wiener Konzerthaus, amongst others, and most recently at Bronski and Grünberg. She has worked for Wiener Taschenoper, Volkstheater, Theater an der Wien, Sirene Operntheater, Bahamut Productions, Jeunesse and others.

Website: www.claireblake.com Instagram: @giantclaire @snp_stk

© Constanze Anna Sabine Stahr

Arda Cansiz

Kontakt: arda.cansiz@outlook.com

© Christian Ariel Heredia

Jennifer Gross

* 1993 in Wien

Sie absolvierte ihre paritätische Bühnenreifeprüfung im Fachbereich Schauspiel im Juni 2016. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist sie als Gruppen und Übungsleiterin im Bereich der Theater- und Freizeitpädagogik tätig. Seit 2017 Mitglied des Literaturkollektivs Trapez, welches Autor*innen-Lesungen veranstaltet und Sammelbände publiziert. Sie spielte unter anderem im Dschungel Wien, Bronski & Grünberg Theater, Theater Brett, BlackBox-Theater sowie in Kurzfilmen und Social Media Spots. Des Öfteren ist sie außerdem in Tournee- und Off-Space-Produktionen tätig, wie etwa in Alice im Wunderland (Erlebnis Theater Kottingbrunn), Wir sind Wiedergeboren (Schattentheater, Stückentwicklung mit jungen Migrant*innen, Tag der Begegnung St. Pölten) Blackstory (Mimamusch Festival für Kurztheater), The Freak Show (Straßentheater, Vienna Streetlife Festival) Masks (Straßentheater, Diversity Day St. Pölten), Improtheater-Bretterwelt (Klamotta, Tachles, Café 7-Stern).

© David Meran

Johannes Kerschbaummayr

*1985 in Waldneukirchen

Neben dem Studium der Politikwissenschaft und Internationalen Entwicklung an der Universität Wien erhielt er Gesangsausbildungen und Coachings bei Manfred Mitterbauer (MdW) und Sascha Wienhausen (Konservatorium Osnabrück). Außerdem war er Gründungsmitglied und Leadsänger der Band *a basement in bloom. Seit 2014 arbeitet er als freier Musiker, Komponist und Sounddesigner, sowie als Creative Director im eigenen Design Studio. www.johanneskerschbaummayr.com

Naa Teki Lebar

*1989 in Korneuburg

Naa Teki Lebar, BA, PG Dipl. arbeitete als Künstlerin und Photographin in London, Accra und Wien. Studierte in Großbritannien bildende Kunst und Photographie und seit 2014 Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst und Austrian Studies an der Universität Wien. Ausstellungen in Großbritannien und Österreich. Sie ist Teil des Zine Kollektivs PERLEN & PROSA und des Künstlerinnenkollektivs The Bosom Friends. www.naateki.co.uk

© Bettina Isabella Zehetner

Johanna Schwab

* 1987 in Hanau

Studium der Bildenden Kunst in der Fachklasse von Prof. Ulrike Grossarth an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Postgradualer Master Kulturmanagement in Wien. Seit 2017 betreibt sie eine Galerieboutique mit einer Modemacherin in Wien. Sie malt auf Stoff und Papier, versteht aber auch das Sehen in Zusammenhängen und das Beziehungen stiften als malerischen Vorgang. Bis 2016 Assistentin in der Wiener Galerie Meyer Kainer für zeitgenössische Kunst. Zertifikat des „Grundkurs Jugendarbeit“ am Institut für Freizeitpädagogik. Derzeit Jungendarbeiterin im Wiener Familienbund (Offene Jugendarbeit, Jugendparlamente).

Jannine Sladky

Studium der Slawistik an der Universität Wien (Abschluss: BA). Nach einigen Berufsjahren in der Tourismusbranche verschrieb sie sich dem Theater und studiert seit Oktober 2017 Theater-und Schauspielpädagogik am Institut Angewandtes Theater in Wien. 2017 Regiehospitanz im Bronski- und Grünberg Theater („Der Spieler“). Seit Januar 2018 Mitglied der Theatergruppe RE-ACTORS.

© Bettina Isabella Zehetner

Paul Spittler

* 1987 in Berlin

Studium der Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaften an den Universitäten in Dresden und Wien.

Während des Studiums Hospitanzen und Assistenzen am Staatsschauspiel Dresden, an den UFER-Studios Berlin und am Burgtheater Wien sowie an diversen Off-Häusern, u. a. an der bühne Dresden, der vagantenbühne Berlin und dem brut Wien. 2011 Gründung des Theaterkollektivs Marie Antoilette und erste Regiearbeiten, u. a. Bearbeitungen der Romane A Clockwork Orange von Anthony Burgess und Der Zementgarten von Ian McEwan. Von 2015 bis 2018 fester Regieassistent am Volkstheater Wien, dort eigene Arbeiten in der Roten Bar und dem Volx/Margareten, u.a. die deutschsprachige Erstaufführung Extremophil von Alexandra Badea und die Uraufführung Mugshots von Thomas Glavinic. Seit 2018 freier Regisseur in Wien und Berlin.

© Jennifer Fetz/Fotografie Fetz

Constanze Stahr

* 1987 in Seligenstadt

Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Wien. In der Spielzeit 2017/18 Bühnenbild für die Produktion Extremophil am Volkstheater Wien, Ausstattung TAPETE Bar im 5. Bezirk, sowie Leitung des Spielclubs welt ist bühne / samt einem wiederkehrenden Motto am Jungen Volkstheater Wien. Weiters Bühnenbild und Dramaturgie im Volx/Margareten (Volkstheater Wien) und im Spektakel in der Produktion [’vεlt?al], Bühnenbildassistenzen im Theater in der Josefstadt, Stadttheater Walfischgasse und bei den Schlossspielen Kobersdorf. Als Regieassistentin im Stadttheater Walfischgasse, in freien Theaterprojekten im 3raum Anatomietheater (hier auch Bühnenbild) und bei den Salzkammergut Festwochen in Gmunden.

Das Problem ist größer als ein Trump (The Gap Magazin)

Von Oliver Maus, am 27.06.2018 in Theater & Tanz

Wie gehen wir mit Narzissten um und was können wir ihrem Erfolg entgegensetzen? Fragen wie diese, stellt das Stück »Wir morden Narziss«, dass vom 26. – 30. Juni im Bronski & Grünberg Theater als Gastspiel zu sehen ist.

Aus den Gewässern entstiegen, als Sohn eines Flussgottes, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt – die Figur Narziss aus der griechischen Mythologie ist fleischgewordener Egozentrismus. Als Allegorie lässt er sich im Kulturbereich heranziehen, um als Projektionsfläche egomanischer Weltpolitiker zu fungieren. Der mythologischen Erzählung vom Zusammentreffen von Echo und Narziss nimmt sich das Stück »Wir morden Narziss« an und gibt der Geschichte einen feministischen Rachetwist. Der Stücktext von »Wir morden Narziss« setzt an der Entstehung der mythologischen Figuren an. Der wabernde Fluss, der Echo gebärt, spuckt aus den schleimigen Resten Narziss aus. Zeit seines Lebens kann der sich als Wissenschaftler mit einem Laborrattenexperiment und einer Autobiographie »Wie ich es schaffte« profilieren und steht kurz vor einer hohen Auszeichnung. Während der Vorbereitung seiner Dankesrede kreuzt sich sein Weg mit Echo, die passenderweise zweifach verkörpert wird. Da er sie für seine Putzfrau hält, erhält sie Eingang in sein Haus und seinen Alltag, der vornehmlich aus Beschäftigung mit sich selbst besteht. Echo kann sich in einer angedeuteten Vergewaltigung am eigenen Leib von der Widerlichkeit von Narziss überzeugen und schmiedet einen Racheplan, um den Narzissten zu vernichten. Er soll in all seiner Grauslichkeit bloßgestellt werden.

Die vielen Probleme der Vielstimmigkeit

Narziss ist, wie zu erwarten, eine extrem eindimensionale Figur. Echo, die in der ersten Interaktion mit Narziss lediglich seine Worte wiederholt, bildet im Verlauf des Stücks einen starken Kontrast dazu. Dass die Figur von zwei Schauspielerinnen gleichzeitig dargestellt wird, verleiht ihr zusätzliche Komplexität, denn durch Zwiesprache mit sich selbst, wird sie mehrdimensional und vielschichtiger. Was zuerst wie eine Stärke wirkt, lässt sich zunehmend jedoch auch als Schwäche auslegen: Echo verliert sich immer wieder in Selbstzweifeln. Für die Autorin Katharina Dungl ist diese Art sich selbst zu behindern auch als feministischer Kommentar zu lesen. »Die eine Dimension ist der innere Kampf gegen Selbstzweifel. Echo fragt sich: Geht das so, kann ich das überhaupt machen und bringt das etwas? So etwas geschieht aber eben auch im Umgang untereinander. Wenn man an die #MeToo Debatte denkt, dann gab es viel Solidarität, die sehr besonders und sehr wichtig war. Aber es gab auch ein Arbeiten gegeneinander und da waren Frauen nicht ausgenommen, die sich gegenseitig ausgebremst haben.«

Spieglein, Spieglein

Der Bühnenraum ist für »Wir morden Narziss« mit Spiegelwänden abgehängt. Narziss kann sich immer wieder betrachten und neu in sein Spiegelbild verlieben. Gleichzeitig stellt der Theaterabend aber auch die Frage danach, was im Spiegel gesehen wird, was man darin sehen will und wie das Gesehene beeinflusst. Die Handlung des Stücks wird dabei mit Live-Paintings von Johanna Schwab begleitet. Schwab modifiziert dieses recht einfach gehaltene Bühnenbild damit, dass sie über die Spiegel malt. Für Narziss, der sich über dieses Spiegelbild definiert, ist dies erschreckend. Als inszenatorisches Mittel, birgt die Idee einer Künstlerin, die das Bühnenbild während der Aufführung verändert, die Gefahr, von der Handlung abzulenken. Dem wird unter anderem damit entgegengewirkt, dass Schwab sich nicht unnötig schleichend, sondern sehr selbstverständlich über die Bühne bewegt. Für den Fortlauf der Handlung ist ihre Malerei außerdem insofern wichtig, da es in dem Stück grundsätzlich darum geht die Vergangenheit von Narziss ans Tageslicht zu bringen, um seinen schlechten Charakter offenzulegen. Damit spielt die Malerin die Rolle, dies visuell sichtbar zu machen; den Schleim aus dem Narziss geboren wurde an die Oberfläche zu holen.

Wie wir mit Narzissten umgehen

Letztendlich ist »Wir morden Narziss« ein Theaterstück, das überprüft, wieso Narzissten in unserer Gesellschaft so erfolgreich sein können. Für Regisseur Paul Spittler spielt dabei auch die Frage nach Geschlechtergerechtigkeit eine Rolle. »Die beiden Frauen kämpfen für eine gemeinsame Sache, aber sabotieren sich immer wieder selbst. Es gibt gesellschaftliche Vorurteile gegen sie, die sie zu ihren eigenen machen, internalisieren. Selbst wenn Narziss Momente der Selbstzweifel hat, vermag er sich viel leichter am eigenen Schopf wieder herauszuholen, da sein Selbstvertrauen auf einer ganz anderen Grundannahme fußt, als dies Frauen realgesellschaftlich möglich wäre.«

Die Frage lautet also nicht: Wie schafft es dieser Egomane in Machtpositionen, sondern welchen gesellschaftlichen Rahmen haben wir geschaffen, um ihm dies zu ermöglichen. Auch in der Annäherung an den Narzissten, wählen weder Stücktext, noch Inszenierung den Weg der Verweise auf Politiker. So konstatiert Autorin Dungl: »Das Problem ist ja auch größer, als ein Trump. Das gibt es ja seit Jahrhunderten.« Das der Theaterabend diese Verortung verwehrt, kommt ihm zugute. Man verliert sich nicht in dem Versuch tagespolitisch kommentieren zu wollen, sondern fasst grundsätzliche Dynamiken im Kleinen auf, die Größeren Ursprungs sind. Der Narzisst braucht immer das bestärkende Gegenüber, bei dem er sich Bestätigung holen kann. So ist es nur passend und konsequent, dass auch dem Publikum buchstäblich ein Spiegel vorgehalten wird.

»Wir morden Narziss« gastiert vom 26. – 30. Juni im Bronski & Grünberg Theater. Nähere Informationen zum Stück und zu verfügbaren Tickets, gibt es hier.

Kontakt

Wir haben unseren Sitz in Wien und gastieren in verschiedenen Theatern und Einrichtungen.

Wenn ihr Anfragen habt, Tickets reservieren, Workshops buchen, mit uns kooperieren oder bei uns mitarbeiten möchtet, kontaktiert uns unter info@fungke.at!

Künstlerische Leitung:

Katharina Dungl: katharina.dungl@fungke.at
Armin Ashrafi: armin.ashrafi@fungke.at

Kooperationspartner*innen:

Bronski & Grünberg Theater
ega: frauen im zentrum
FOOTPRINT – Betreuung, Freiraum und Integration für Betroffene von Frauenhandel und Gewalt
JUVIVO.15
Stand 129

Impressum

fungke – Kunstkollektiv
gemeinnütziger Verein in Wien

ZVR-Zahl: 1815267298
E-Mail: info@fungke.at

Design & Programmierung Arda Cansiz

Loading...